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Viktor Orbáns Erklärung auf Facebook nach dem NATO-Gipfeltreffen

Lange Verhandlungen sind vor einigen Augenblicken zu Ende gegangen. Es war eine schwierige, aber erfolgreiche Geburt. Es ist uns gelungen, den ungarischen Standpunkt und die ungarischen nationalen Interessen durchzusetzen. Ungarn schickt keine Soldaten in die Ukraine, man hat akzeptiert, dass wir auch keine Waffen senden, ja Waffen auf das Gebiet der Ukraine auch nicht über das Territorium Ungarns transportiert werden dürfen. Wir haben dies akzeptieren lassen können, weil es der gemeinsame Standpunkt der NATO geworden ist, das wichtigste gemeinsame NATO-Ziel sei, dass der Krieg keinesfalls die Grenzen der Ukraine überschreiten solle, deshalb haben wir auch den Gedanken der Flugverbotszone verworfen. Eine Flugverbotszone über der Ukraine wäre gleichbedeutend mit dem Luftkrieg, doch dies wird nicht geschehen, und das ist eine gute Nachricht für Ungarn. Wir haben auch über die Verstärkung der an die Ukraine angrenzenden mitteleuropäischen Länder entschieden, ich spreche über Polen, die Slowakei, Ungarn und Rumänien. Hier werden mit defensiver Zielsetzung NATO-Kräfte stationiert. Es kommen Türken, es wird Italiener geben, wir erwarten die Kroaten, und es wird auch Amerikaner geben. Gemeinsam mit den Ungarischen Streitkräften werden sie den Frieden, die Sicherheit Ungarns und der ungarischen Menschen garantieren.