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Viktor Orbáns Presseerklärung nach der gemeinsamen Grenzbegehung mit Peter Pellegrini, dem Ministerpräsidenten der Slowakei

Ich wünsche Ihnen einen guten Tag, meine sehr geehrten Damen und Herren!

Ich begrüße Sie hier an der ungarischen Grenze. Ich habe den Ministerpräsidenten der Slowaken, Herrn Peter Pellegrini heute hierher eingeladen, und ich bin ihm dankbar, dass er die Einladung angenommen hat. Ich habe ihn aus dem Grund eingeladen, da im vergangenen Zeitraum sich die Situation hier, an der Grenze auf negative Weise verändert hat, im Laufe der in diesem Jahr bisher vergangenen Wochen hat die Zahl der verbotenen Grenzübertritte auf radikale Weise zugenommen. Im Laufe von vierzig Tagen mussten mehr als 5.000 illegale Übertrittsversuche abgewehrt werden. Ein Teil dieser waren keine individuellen Aktionen, sondern ereigneten sich organisiert in Gruppen, die teilweise es auch geschafft haben, einige Meter tief durchzubrechen, und andererseits sind sie an der Grenzlinie aufmarschiert, doch haben wir schließlich die Grenze nicht geöffnet, und so konnten sie auch nicht hereingelangen. Wir rechnen damit, dass diese Erscheinung zunehmen wird, dass es also immer mehr Leute und diese immer organisierter sein werden, und so wie das Wetter sich bessert, werden immer mehr von ihnen kommen. Derzeit möchten potenziell 100 tausend Migranten nach Europa hineingelangen, und sie sind hier, auf dieser so genannten Balkanroute – Sie stehen jetzt auf diese Route –, und wenn wir es zuließen, würden die Migranten hier, durch diese Zäune nach Ungarn und auch in die Slowakei gelangen. Ich möchte, dass die Slowaken zu Hause wissen, dass wir hier nicht nur die ungarische Grenze, sondern auch die slowakische Grenze verteidigen. Das ist eine schwierige Arbeit, alleine könnten wir sie nur schwer verrichten, wir sind auf Hilfe und Verbündete angewiesen. Ich möchte den slowakischen Zeitungslesern und Fernsehzuschauern sagen, dass Ungarn der Regierung und dem Ministerpräsidenten der Slowakei dankbar ist, denn als wir Hilfe benötigten, haben wir sie immer erhalten, und Ihre Polizisten haben eine sehr wichtige Arbeit verrichtet. Auch jetzt haben wir unsere Vereinbarung mit dem Herrn Ministerpräsidenten bekräftigt, dass wenn der Druck in den kommenden Wochen und Monaten zunimmt, wir dann mit der aus der Slowakei kommenden Hilfe rechnen können. Und ich möchte, dass sowohl die Ungarn als auch die Slowaken wissen, dass die Zusammenarbeit auf freundschaftlicher und brüderlicher Grundlage geschieht, und wir der Ansicht sind, dass dies jene Art von Kooperation ist, auf die man eine gemeinsame Zukunft aufbauen kann. Peter, erlaube mir, bitte, mich auch hier vor der breiten Öffentlichkeit für die Hilfe zu bedanken, die ich von Euch erhalten habe, und wir bitten Euch, achtet auf weiterhin auf uns und auf diesen Grenzabschnitt, und wenn es notwendig ist, dann kommt und helft!